Leben, besser nackt!

Sven vor seinem Zelt

Sven verbringt seine Sommer im Süden, mag die frische Luft und das unkomplizierte Leben

Wir über Sven

Sven, Mitglied 2013

Sven ist mit seiner Familie seit Sommer 2013 Mitglied im Verein. Sie sind begeisterte Naturisten und schätzen die Geselligkeit über die eigene Altersgrenze hinaus.

Sven hat sich den Ausbau der Vereins-Website zur Aufgabe gemacht. Oder, wie er behauptet: „..es wurde mir von Momo (Jugendwartin) zur Aufgabe gemacht„.

Sven und seine Frau Tanja sind begeisterte Bogenschützen, Camper und echte Leseratten.

Ihre sportliche Aktivität im Verein beschränkt sich meist auf das „Bücherstemmen„, dem „Seiten-Umblätter-Marathon“ und dem gemütlichen „Powerquatschen“ im Vereinspool.

Beide schwitzen gerne in der Sonne auf der großen Liegewiese – oder in einer unserer Saunen. Sven und Tanja sind Mitglieder, die für das „Naturfreunde“ im Vereinsnamen stehen.


Nackt und frei,
überall wo es möglich ist und Sinn macht!

Vereine bieten Naturisten ein Refugium in dem sie – ungestört vor den Blicken und Missverständnissen anderer – frei und glücklich sein können. Eigentlich bedauerlich! Denn da wo es Sinn macht nackt zu sein, sollte der Mensch auch nackt sein.

Der SuN-Witten e.V. hat mir und meiner Frau vom ersten Moment an gefallen. Das Gelände ist weitläufig und komplett von Natur, Wald und Biotopen umgeben. Die Mitglieder sind aktiv und sehr viele der „älteren Generation“ sind herzallerliebst.

Sportfreunde, daß sind meine Frau und ich ganz sicher (noch) nicht. Wir sehen uns eher als Naturisten und leben diese Idee der Gleichheit auch im Alltag – auch außerhalb des Vereinsgelände.

Naturisten sind Menschen mit einer „ehrlichen Haut“, sie sind tolerant, hilfsbereit und aufmerksam gegenüber dem Nächsten. Jeder achtet das Eigentum, die Person und die persönliche Freiheit des Menschen, der einem „gegenüber“ steht – und im Zweifel mehr als die Eigene.

Naturisten untereinander vermeiden generell Diskussionen um den (eigenen) politischen Standpunkt, um religiöse Zugehörigkeit oder um Themen wie Finanzen und Karriere.

Naturismus erklärt in einem Satz

Wir sind nackt und sagen Du!
Echte Naturisten sind fröhlich und ungezwungen mit sich selbst, der Umwelt und den Mitmenschen und der Mitkreatur. Statusdenken ist dem Naturisten fremd – auch außerhalb der geschützten Vereinswelt. Spätestens nackt ist jeder Mensch gleich dem anderen.

Das „allerbeste“ am Kermelberg?

Ganz klar. Kuchenzeit auf der Sonnenterrasse mit Momo, Helga, Dirk, Tina und natürlich meiner Frau Nana!
Sven und sein Naturismus

Erzähl uns Deine Geschichte... Meinungen kann man via Email an unsere Redakteure senden. Einen Überblick über die Meinung anderer Mitglieder findet man unter /mitglieder-ueber-fkk/

Infos zu Sven Rösner findet man auf seinem Blog und bei Google+. Er ist ein Smart-Fahrer, Naturist, Camper, Bücherwurm, Ehemann, Freund, Geliebter, Spaziergänger, Waldfan, LARPer, und ein Pantheist! Sein MOTTO: Nichts, was man nicht ändern kann!

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Veröffentlicht unter Mitglieder über FKK
3 comments on “Leben, besser nackt!
  1. Micha sagt:

    wenn man etwas länger über dieses Thema nachdenkt, kann man ganz einfach feststellen, dass die allermeisten gesellschaftlichen Probleme durch die religiöse (V)Erziehung und Annahme, dass zu zivilisierten Menschen Kleidung, als Zeichen für den Status des einzelnen gehört, ausgelöst wurden und werden.

    Eigentlich versucht jeder, die ganze Zeit dieses gewohnte, anerzogene Gefängnis in Form von zusätzlich auch noch gesundheitsschädlicher (Ver)Kleidung von innen heraus, auf Kosten der anderen, weil er das Geld dafür von denen ja verdienen muss, zu vergrössern und zu verschönern.

    Wer in seinem egal wie lächerlichen Theaterkostüm (man denke an dunkle hässliche Anzüge mit lächerlichen Krawatten) am besten scheint, scheint als der Beste und gilt als gutes VorBILD und gewinnt. Es müssen kranke Männer gewesen sein, die die Regel, sich immer verstecken zu müssen aufgestellt haben und danach wurde es normal, sich immer so zu verstecken, dass man sich gerade nicht zu Tode schwitzt, woraus man weitere gesundheitsschädliche Geschäfte macht.

    Wenn es genau umgekehrt wäre, immer nur maximal so viel anzuziehen, damit man nicht friert, würde man 90% aller heute verschwendeten Ressourcen sparen und niemand käme auf die Idee sich einen Kleiderschrank vollzumüllen und dafür arbeiten zu gehen und sogar Schulden dafür zu machen, weil man ja immer findet, man sieht irgendwie immer noch lächerlich aus in seinem Kostüm.

    Zusätzlich gäbe es z.B. auch praktisch gar keine Notwendigkeit für geistig Verwirrte, sich in ihrer aus Mangel und kollektiver Verklemmtheit, visualisierten Übererregung, weil sie niemanden finden und haben, z.B. weil sie keinen guten Anzug zum zeigen haben, gewaltsam an kleinen Mädchen oder Priester gerne an Buben vergreifen würden.

    Das wäre in einer gesund denkenden, ehrlichen Gesellschaft völlig irrelevant, weil Lust an der Nacktheit und dieser ständig provozierte Mangel an Natürlichkeit und Erotik kein Thema wäre, weil es normal und nichts besonderes wäre.

    Frauen würden die Männer nicht an der Qualität ihres Kontos messen müssen, wenn sie die Katze im Sack fehlgekauft haben, sondern wüssten von vornherein, was sie erwartet und nicht erst wenn es zu spät ist … .

    Man würde sich ausschlieslich mit den Dingen beschäftigen können die gut oder wirklich nötig SIND und nicht unter dem was scheint, sich überraschen lassen müssen Für meine Gedankengänge sind in der Erfindung, sich als Mensch immer verhüllen, verstecken und verleugnen zu müssen praktisch alle menschlichen Abartigkeiten zu suchen.

    Es geht dabei gar nicht darum, ab und zu mal nicht bekleidet zu sein, sondern um diese kollektive Geisteskrankheit, sich ganz normal, unbekleidet nicht wohl fühlen zu dürfen und nicht zu können, weil alle so „normal“ krank gemacht sind.

    Stimmt’s oder stimmt’s?
    Keine Bange, ich auch, weshalb ich mir seit langer Zeit schon auch so tiefgründige Gedanken dazu gemacht habe.

    • Micha sagt:

      Ja, sehr gerne. Mit Rechtschreibung und Grammatik habe ich es leider nicht so, hoffe aber dennoch, dass man versteht, was ich mir für weitere Gedanken zu diesem Thema machte. Habe eben erst gesehen, dass es ganz schön lang wurde. Vielen Dank und noch eine gute Zeit!

  2. Sven Rösner sagt:

    Wann können wir Dich denn mal auf dem Gelände begrüßen?

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